Hallo zusammen,
danke für das Lob! Luft nach oben ist immer....
@Kurt: Ich habe mit der Beleuchtung herumexperimentieren müssen und viele Bilder verworfen. Mein "Standard" sind zwei ineinandergesteckte Joghurtbecher, auf das Objektiv gesteckt, und dann die "dicke" LED. Diese hat zwei flexible Schwenkarme, anderen Ende sich je drei Sun 21 Module (5.500 K, 1000 Lumen) befinden. Die LED-Module sind bogenförmig angeordnet und umschließen den Diffusor seitlich. Das hat bei den Urania-Schuppen aber nicht gut funktioniert. Die Bilder waren zwar scharf und gut belichtet, aber die Farben waren sehr blass. Die Schuppen wirkten durchscheinend und "herbstlich". Ich hänge unten mal ein unbearbeitetes Beispielbild an.
Ich habe dann ausprobiert und erstens herausgefunden, dass ich das Flügelfragment besser etwas kippe und so eine leicht seitliche Perspektive habe. Zweitens habe ich dann nur noch die beiden Jansjös verwendet, die ich sonst nur zum Einstellen nutze. Diese habe ich auch stark seitlich ausgerichtet, nicht so schräg von oben wie sonst. So war es dann besser. Die Belichtungszeiten wurden so zwar lang, aber zum Glück ist mein Setup dazu stabil genug. Ich habe auch ausprobiert, ob ein schwächerer Diffusor besser ist (nur ein weißes Blatt Schreibpapier). Das war aber nicht so, oder jedenfalls nicht deutlich. Entscheidend war bei mir ein sehr seitlicher Lichteinfall, um die schönen Farben auch abbilden zu können. Das hat wohl mit den Reflexionseigenschaften der Schuppen zu tun. Es ist aber eine Gratwanderung, weil man so leicht auch zu viele Reflexionen in Richtung Objektiv bekommt. Das NIKON M Plan, 40/0.5 ELWD ist da recht empfindlich, mehr als z.B. das alte CZJ 6,3.
LG Uwe
Beispielbild, komplett unbearbeitet (und verworfen)
